FAQ

Wenn ich an einem Hestadagar oder an einem Sportturnier teilnehmen möchte, muss ich kein Mitglied im IPZV sein. Aber bei Sportturnieren muss ich in der Regel die doppelte Nenngebühr zahlen, wenn ich kein IPZV-Mitglied bin. Näheres findet sich in der jeweiligen Ausschreibung

Die Vorteile einer Mitgliedschaft und Eintrittsformulare gibt es hier.

Für Reiter der Erwachsenenklasse gilt ab 2022:

Bei Erstregistrierung (Neuregistrierung) im Zentralregister ist eine bestandene Prüfung zum IPZV Pferdeführerschein Umgang als Zulassungsvoraussetzung für eine Verlängerung der Registrierung erforderlich. Den Nachweis hierüber hat der Reiter spätestens mit Beginn des Folgejahres seiner Registrierung zu erbringen. Andernfalls kann seine Registrierung nicht fortgeführt werden.

OSI = Offenes Turnier für Islandpferde
WR = World Ranking Turnier
DJIM = Deutsche Jugend Islandpferde Meisterschaften
DIM = Deutsche Islandpferde Meisterschaften
Generell ja, aber die Ausschreibungen können Einschränkungen beinhalten.
Ab 6 Jahren. Es gilt das Kalenderjahr. Die Details sind in der IPO geregelt. Diese findet sich im Bereich Download des Ressorts Sport.
Kinder: KS = 6-9 Jahre, KM = 7-10 Jahre, KL = 11 und 12 Jahre. Für Kinder gibt es etliche Sonderregelungen. Mehr dazu auf der Seite des Jugendressorts und in der IPO.
Jugend: J =12-16 Jahre
Junioren: H = 16-21 Jahre
Starten J und H gemeinsam, heißt die Altersklasse Y.
Junioren /Jugendliche haben die Wahl, auch in der Erwachsenenklasse zu starten.
Erwachsene: ab 21 Jahre
Erst muss sich der Reiter im Onlineregister registrieren, dann kann das Pferd registriert werden. Sollte das Pferd schon auf Turnieren geritten worden sein, kann man sich bei Kenntnis der P-Nummer das Pferd zuordnen, sonst von der IPZV Geschäftsstelle zuordnen zu lassen.
Bei der IPZV Bundesgeschäftsstelle mit dem Formular (siehe „Antrag auf Vergabe einer FEIF ID“ im Bereich Zucht->Downloads) und einer Kopie der Papiere  (Pass Seite 2-5 oder Eigentumsurkunde), die Unterlagen können per Post, Fax oder Mail gesendet werden.
Generell per Post oder Online, ob postalische Nennungen angenommen werden, steht in der jeweiligen Ausschreibung, Onlinenennung wird immer angeboten.
Nein, bei Änderungen, Ergänzungen hilft die in der Ausschreibung stehende Rechen-/Meldestelle.
Sie wenden sich vor Ort beim Turnier an die Meldestelle, dort bekommen Sie den zuviel gezahlten Betrag erstattet.
Generell sind es die leichten Tölt und Gangprüfungen der LKs A-G zB T8, T7 und V5. Die Anforderungen stehen in der IPO Nationale Prüfungen (Downloads→Regelwerke→Sport).
Die IPO gilt immer und beinhaltet spezifische deutsche Regeln & Prüfungen, Alles, was nicht in der IPO geregelt ist, ist dann in der FIPO festgeschrieben (zB Ausrüstung). Alle Dokumente finden sich unter Downloads→Sport.

Töltprüfungen (von schwer nach leicht): T1 - T8
Viergangprüfungen (von schwer nach leicht): V1 - V6
Fünfgangprüfungen (von schwer nach leicht): F1 - F2

Diese finden sie im FEIF Sportregelwerk

P1         Passrennen 250m
P2         Speedpass
P3        Passrennen 150m
PP1       Passprüfung 2 Läufe
PP2       Passprüfung 3 Läufe

Diese finden sie im FEIF Sportregelwerk

D1      Dressurkür Schwer
D2      Dressurkür Mittel
D3      Dressurprüfung Schwer
D4      Dressurprüfung Mittelschwer
D5      Dressurprüfung Mittel
D6      Dressurprüfung Leicht
D7      Dressurprüfung Einsteiger
D8      Reiterprüfung
D9      Kleine Reiterprüfung

Diese sind in den IPZV Nationalen Prüfungen geregelt.

Im FEIF Sportregelwerk sind geregelt:

FS1        Free Style Performance / Dressurkür
FS2        Riding in the dressage arena / Reiten im Dressurviereck
FS4        Freie Vorstellung vom Boden aus / Schau vom Boden aus im Dressurviereck

S5           Figures Tests / Rittigkeitsprüfungen

 

Die Leitgedanken legen fest, was für welche Note/welchen Notenbereich in den verschiedenen Prüfungen gezeigt werden muss. Dabei wird auch die Ausführung der Aufgabenteile mit bewertet.

 

Diese finden sie unter

 

Der erste Buchstabe steht für die Klasse, hier Y als Zusammenlegung von J und H. Außer den Altersklassen gibt es noch Z (offen, Qualifikationsprüfungen) und X (offen, keine Qualifikationsprüfungen). Buchstabe G-A oder Ziffer 7-1 dahinter ist die Leistungsklasse. Buchstaben werden für die leichten Prüfungen genutzt, Ziffern für die schweren. Hinter dem Punkt steht der Buchstabe für die Prüfungsart, hier T für Tölt, die Ziffer für die konkrete Aufgabenstellung. Je kleiner die Ziffer, desto höher die Anforderungen.

Nein, die Leistungsklassen ergeben sich nach den bereits in der Vorentscheidung errittenen Punkte des Reiter/Pferde-Paares. Beim ersten Start beginnt man in der untersten Leistungsklasse, wobei Ausnahmen für Trainer, Kaderreiter etc. bestehen.

 

Bei Onlinennungen werden automatisch nur die Prüfungen mit der Altersklasse und den LKs angeboten, in denen man starberechtigt ist.
Ja, die Punkte werden nur bis zum 31.12. des folgenden Jahren angerechnet.

Relatives Aussiegen = einmaliges Erreichen einer Punktzahl.               Man darf in der erreichten LK starten, muss es aber nicht, ein Start bis 2 LK darunter ist gestattet.

Absolutes Aussiegen = zweimaliges Erreichen einer Punktzahl.           Man muss in der erreichten LK starten.

Weiter Informationen dazu in den IPZV Nationalen Bestimmungen

Bitte schreiben Sie eine Mail aninfo@ipzv.de mit einem Link auf die offiziellen Ergebnisse und der Bitte, diese einzutragen.

Auf Veranstaltungen des IPZV e.V. müssen die Pferde nach den Regeln für Sportpferde geimpft sein. Der IPZV e.V. richtet sich nach den gültigen Impfbestimmungen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN).

Die Impfregel finden sich in den  IPZV Nationalen Bestimmungen im Abschnitt Impfschutzbestimmungen.

Der IPZV folgt inhaltlich den FN-Anti-Doping-und Medikamentenkontrollregeln für den Pferdesport – ADMR. Im Zweifel fragen Sie Ihren Tierarzt. Dopingkontrollen können jederzeit stattfinden.

Die Regelungen können sie auch den IPZV Nationalen Bestimmungen entnehmen.

Ja, hierfür muss sich jeder durch Leistung qualifizieren. Die Qualifikationsgrenzen sind insbesondere für die DJIM sehr verschieden, je nach Alter. Die jeweils gültigen Qualifikationsgrenzen können sie den IPZV Nationalen Bestimmungen entnehmen.
Ein Pferd kann an höchstens sieben Prüfungen teilnehmen, aber nicht mehr als fünf Starts pro Tag absolvieren.
Es dürfen zwei Reiter das selbe Pferd reiten, aber bei gleichartigen Prüfungen nur in verschiedenen Altersklassen. Ausnahmen sind in den IPZV Nationalen Bestimmungen zu entnehmen. 
In der Endausscheidung werden die selben Aufgabenteile in der Gruppe gezeigt, nur werden zwischen diesen die jeweiligen Noten gezeigt und die Reiter müssen Schritt reiten. Die Plazierung ergibt sich nur nach der Endausscheidung
Im A-Finale starten die 5 Punktbesten der Vorendscheidung (Platz 1-5), im B-Finale Platz 6-10 und im C-Finale Platz 11-15. Der Sieger des C-Finals darf im B-Finale erneut starten, ebenso rückt der Sieger des B-Finals ins A-Finale nach.
Es findet erst eine Vorentscheidung in Form von Gruppenprüfungen statt, dann werden die Zwischenfinals -i.d.R. einzeln- geritten (V1, F1, T2, T1) und die 5 Punkthöchsten qualifizieren sich dann für das A-Finale. Je nach Ausschreibung kann es sein, dass Reiter/Pferdekombinationen ab einer bestimmten Leistungsklasse direkt im Zwischenfinale startberechtigt sind.

Bei Turnieren ohne Mannschaften wird davon ausgegangen, dass Pferde und Reiter fit sind, um an den Endausscheidungen teilzunehmen, falls man nicht bis spätestens eine Stunde vor Beginn des ersten Finales der entsprechenden Endausscheidung anderweitige Informationen erhält. Ein Zurückziehen nach dieser Frist wird nur akzeptiert, wenn das Pferd (durch den leitenden Tierarzt der Veranstaltung) oder der Reiter (durch einen Arzt) für untauglich erklärt wird oder durch eine Entscheidung des Chefrichters; andernfalls wird der Reiter von der Prüfung disqualifiziert, einschließlich der Aberkennung von bereits vergebenen Noten und Preisen. Der Chefrichter informiert in diesem Fall sofort das FEIF Registrar „Verbote und Verwarnungen“ und erteilt dem Reiter ein 2-wöchiges Turnier-Startverbot, beginnend an.

(FEIF Sportregelwerk)

Sie müssen sich für eines der Pferde entscheiden und die Meldestelle informieren, es rückt dann der nächst bestplatzierte Reiter ins Finale nach, sofern nicht 6 Pferde im Finale waren.
Es rückt der nächstbestplatzierte Reiter nach. Dieser Reiter wird über den Sprecher ausgerufen und muss seine Startbereitschaft an der Rechenstelle erklären. 

Ja, Reiter der Kinderklasse S und M dürfen nicht an Geländeprüfungen, Passrennen P1 und P3, Passprüfung PP1, Speedpass, Fünfgangprüfungen und Galopprennen teilnehmen. Sowie Kinder generell nicht an Futurity-Prüfungen.

Auch für Trainer, Kadermitglieder, Jungpferdebereiter, Pferdewirte Schwerpunkt Gangreiten, Pferdewirtschaftsmeister, Mitglieder des Bundeskaders Junger Reiter und der Erwachsenen-Kader der Landesverbände gibt es Einschränkungen. Diese können sie den IPZV Nationalen Bestimmungen entnehmen.

Ja, immer wenn ein Pferd transportiert wird, muss der Pass mitgeführt werden. Außerdem werden im Equidenpass die Impfungen protokolliert.
Ja, aber nur auf allen vier Hufen.

Das ist im FEIF Sportregelwerk geregelt. Alle alternativen Hufeisen sind ohne Füllung erlaubt, solange das Gewicht nicht höher ist als das eines normalen Metall-Hufeisens in der gleichen Größe. Wenn der Beschlag auf dem Huf aufgeklebt ist, muss ein identisches Ersatzeisen zur Begutachtung bei der Ausrüstungskontrolle verfügbar sein. Alternative Hufeisen müssen im Originalzustand verwendet werden, ohne modifiziert zu werden. Alternative Hufeisen unterliegen den gleichen Regeln wie normale Hufeisen in Bezug auf Passen und Position zum/am Huf.

 

Nein, es sind erlaubt 

  • Jackett, einfarbiger Sportpullover oder Weste
  • Reithose mit Stiefeln oder Jodhpurhose mit Stiefeletten
Ja, diese ist Pflicht und müssen selbst mitgebracht werden.
Wie immer im Leben gilt das Gesetz der Rücksichtnahme: Paddocks in angemessener Größe anlegen, Durchfahrtswege freihalten, Paddock sauber hinterlassen, Rauhfutter in angemessener Menge nehmen (nur was gefressen wird), Müll mitnehmen, ...
In der Regel berücksichtigen die Rechenstellen, dass zwischen beiden Pferden genug Zeit für einen Wechsel eingeplant wird. Bitte beim Melden aktiv ansprechen! Bei Prüfungen mit sehr wenig Startern kann es vorkommen, dass Sie vor dem Start mit dem zweiten Pferd keine Zeit zum Abreiten haben. Die Reihenfolge der Pferde darf nicht selbstständig geändert werden.
Wenden Sie sich im Vorfeld an den Chefrichter (diesen können Sie, wenn er nicht in der Ausschreibung angegeben ist) beim Veranstalter erfragen. Auch die Ressortleitung Richten (richten@ipzv.de) kann bei Zweifelsfragen helfen. Am Besten senden Sie ein Bild der fraglichen Ausrüstung. Der Chefrichter entscheidet endgültig über die Zulassung.
Sie kontrolliert die Einträge der Impfungen im Pass, erfasst Streichungen, Nachnennungen & Umnennungen, erstellt die Starterlisten, Ergebnislisten und die Zettel für die Richter.
Zu dieser gehen Sie als erstes, zeigen Ihren Equidenpass vor und erhalten z.B. das Programmheft, Sie können dort Prüfungen streichen, nach- oder umnennen.
Vor dem Turnier schreiben sie bitte eine Mail an die Rechenstelle. Wenn sie bereits auf dem Turnier sind gehen zur Meldestelle und lassen dort die genannte Hand ändern. Für diese Änderung ist eine Umnenngebühr fällig 
Sie dienen der Identifikation der Reiter durch die Richter, Sprecher & Zuschauer.

Sobald Sie im Collectingring oder in der Bahn sind, ist Coaching verboten.

Ihre Prüfung ist beendet, Sie bekommen keine Noten. Sie müssen sofort durchparieren und wenn möglich auf den Innenbereich gehen, ohne die anderen Teilnehmer zu behindern.
Nein, außer es wurde gewährleistet, dass alle Teilnehmer rechtzeitig informiert wurden und zugestimmt haben.
Über den Sprecher und häufig online über die IPZV-Homepage im Live-Ticker.
Sie müssen sich an die Rechenstelle des Turniers wenden, diese steht in der Ausschreibung. Genaueres ist im IPZV Gebührenkatalog geregelt.
Auf der Startseite der IPZV-Homepage im Live-Ergebnisdienst und nach der Veranstaltung auch unter SPORT→Ergebnisse. Ihre eigenen Ergebnisse können Sie auf MeinIPZV einsehen.
Ja, diese liegen frei zugänglich aus. Fragen Sie an der Meldestelle nach, wo. Sie werden NICHT archiviert.
Wenden Sie sich zeitnah an die Richter, diese werden Ihnen die Gründe für die gegebene Note darlegen.
Sie wenden sich an die Rechenstelle, am Besten bringen Sie den Richtzettel mit..
5- & 6 jähige Pferde
Es erfolgt immer eine getrennte Wertung der 5- und 6 – jährigen Pferde
5-jährige Pferde: Vorstellung max. dreimal (ggf. plus DIM)
  • Futurity-Tölt für Sportpferde
  • Futurity-Viergang für Sportpferde
  • Futurity – Fünfgang für Sportpferde
  • Futurity Pass für Sportpferde
  • Futurity Mehrgang für Freizeitpferde
  • Futurity-Tölt für Freizeitpferde

Dies ist in den Nationalen Prüfungen beschrieben (Regelwerke Sport)

Auf einer Veranstaltung darf ein Pferd entweder nur für Futurity- oder nur für Sportprüfungen genannt werden.
In den Dressurprüfungen D7 und D6 sind auch Pferde startberechtigt, welche in den Futurityprüfungen (5- und 6-jährige Pferde) starten. In der Dressurprüfung D5 sind nur 6-jährige Futuritypferde startberechtigt.
Nein, bei Punktgleichheit gibt es Doppelplatzierungen.
Nein, es sind keine Gebisse mit Hebelwirkung erlaubt.
Die ist immer in der aktuellen Version der IPO nat. Bestimmungen geregelt. (Sport Regelwerke)
Die Richter müssen eine Sportrichter A Lizenz besitzen, einer der Richter kann ein Material- oder Gaedingarrichter mit der ZQ FUT sein.

Prüfungen für Sportpferde:

Diese Prüfung hat die Zielsetzung, die Eignung eines jungen Pferdes hinsichtlich seines Einsatzes im Turniersport (schwere Prüfungen) beurteilen zu lassen. Die Gangarten sollen weitgehend abrufbar sein.

Der Bewertungsschwerpunkt liegt auf Takt, Bewegungsfluss, Rhythmus, Elastizität, Formbarkeit, Ausstrahlung und Bewegung liegen.

Zusätzlich zu den Gangnoten wird eine Präsenznote vergeben. Diese beinhaltet Leichtrittigkeit, Form unter dem Reiter, Durchlässigkeit, Temperament und Ausdruck

Futurityprüfungen für Freizeitpferde

Diese Prüfung hat die Zielsetzung, die Eignung eines jungen Pferdes hinsichtlich seines Einsatzes im Freizeitreiten beurteilen zu lassen. Die Prüfung soll ein Qualitätssiegel für Freizeitpferde sein. Die Gangarten sollen weitgehend abrufbar sein.

Der Bewertungsschwerpunkt liegt auf Takt, Gangsicherheit, der Leichtrittigkeit und Willigkeit des Pferdes in der Vorführung. Auch die Tempovarianz im Tölt spielt eine Rolle.

Zusätzlich zu den Gangnoten wird eine Leichtrittigkeitsnote vergeben.