Zum 1. April 2026 treten mehrere wichtige Änderungen im FEIF-Equipment-Reglement in Kraft, die vor allem dem Schutz und der Gesunderhaltung der Pferde dienen.
Eine der zentralen Anpassungen betrifft das Pelham-Gebiss: Es wird ab diesem Datum in allen Sportprüfungen verboten sein. In Zuchtprüfungen war es bereits zuvor nicht zugelassen. Die Entscheidung basiert auf wiederholten Beobachtungen von Läsionen und Scheuerstellen, die im Zusammenhang mit der Nutzung dieses Gebisses stehen. Mit der Ausweitung des Verbots auf den Sport unterstreicht die FEIF ihren Anspruch, das Wohl der Pferde konsequent in den Mittelpunkt zu stellen.
Ebenfalls zum 1. April 2026 werden die Regeln zur Nasenriemenweite vereinheitlicht. Künftig muss zwischen Nasenriemen und dem Nasenrücken des Pferdes ein Mindestabstand von 1,5 cm bestehen – und zwar bei allen Nasenriementypen. Bislang galt diese Vorgabe nur für hannoversche beziehungsweise tief geschnallte Nasenriemen. Durch die Ausweitung auf englische und kombinierte Nasenriemen werden die FEIF-Regelungen an die Standards der FEI angepasst und tragen zu einer klareren und pferdefreundlicheren Handhabung bei.
Bit Guards bleiben weiterhin erlaubt. Pro Seite darf ein Bit Guard verwendet werden, wobei der maximale Durchmesser an der breitesten Stelle 9 cm nicht überschreiten darf. Weitere Änderungen an den Equipment-Regelungen sind für das Jahr 2026 nicht vorgesehen.