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Das war das 9. BIF Hestadagar & Freizeitturnier auf Gut Birkholz

01.10.19
von IPZV e.V.
Fotos: Deike Schacht

Am Wochenende des 7. und 8. September2019 luden Gut Birkholz und der BIF eV. zum 9. Hestadagar, der wieder zusammen mit dem Herbstfest des Islandpferdehofes und der ortsansässigen Freiwilligen Feuerwehr gefeiert wurde.

Nach dem Motto „Never change a winnig Team“ gab es auch diesmal wieder die bewährten Wettbewerbe. Wie wir alles wissen, können Islandpferde fast alles, natürlich auch springen. Wie gut sie das können, stellten sie beim Springwettbewerb unter Beweis, mit dem der Samstag startete. Im Anschluss fand die Dressurkür statt, auch ein Wettbewerb, bei dem unsere Isis mit ihrer Vielseitigkeit überraschen konnten. Islandpferde tragen kleine Reiter im Führzügelwettbewerb und dem „Best of Yougsters“ und große Reiter im „Best of Dreigang“ und Mannschaftsviergang in der Ovalbahn. Ja, und tölten können sie natürlich sowieso. Nach der Mittagspause, bei dem die Reiter und Besucher sich mit Grillfleisch, sachkundig von der Freiwilligen Feuerwehr zubereitet, stärken konnten, ging es weiter mit dem Töltwettbewerb. Hier gab die unterschiedlichsten Kostüme zu bewundern. Denn nicht nur die Pferde sollten ihre Spezialgangart zeigen, auch die Reiter mussten etwas bieten. Fantasievolle Verkleidungen, ohne-Sattel-reiten oder  - im Falle des Schwarzen Reiters aus Mordor - gleich beides, stellten auch die Reiter vor Herausforderungen. Für die beste Verkleidung von Reiter und Pferdwurde in diesem Jahr zum ersten Mal zusätzlich zum Preis für den besten Tölt ein separater Kostümpreis verliehen.

Beim Dixi-Paarrennen, bei dem zwei Reiter, die durch ein fragiles Toilettenpapierband verbunden sind, nebeneinander so schnell wie möglich die Ovalbahn umrunden mussten, waren ebenfalls manche Teilnehmer kostümiert. Noch rasanter ging es beim Fahnenrennen zur Sache. Lieber schneller reiten oder lieber auf Nummer sicher gehen und die Fahne präzise im Eimer mit dem Sand versenken? Jeder hatte sein eigenes Rezept.

In der Halle traten derweil die Jüngsten in Abteilungen zu den Reiterwettbewerben mit und ohne Galopp an. Sebstbewusst lenkten die Kinder ihre Ponys durch die Bahn und die Islandpferde stellten einmal mehr unter Beweis, wie sanft und vorsichtig sie mit kleinen Reitern umgehen können.

Der Trail – die gerittene Geschicklichkeit – und der Triathlon schlossen den ersten Tag ab. Besonders schön waren die fröhlichen Luftballons in Islandfarben, die Im Trail zu Pferde und im Triathlon zu Fuß transportiert werden mussten.  

Die Freiwillige Feuerwehr Birkholz feierte mit Blaskapelle, Tanz und Tombola kräftig mit. Außerdem sorgten sie mit einem Buffet aus über 50 Kuchen dafür, dass jeder arglose Besucher am Abend mindestens ein Kilo schwerer nach Hause ging. Apropos schwerer: Dem Riesenkaninchen und seinem Zwergkaninchenkollegen machte beim „Hasenschätzen“ die Frage nach dem Gewicht offenbar nichts aus. In diesem Jahr mussten sich die besten Schätzer sogar ein Stechen liefern! Die Kinder durften ein „Haus“, das aus einer Holzfassade mit aufgemalten „Feuern“ in den Fenstern mit gezieltem Wasserstrahl „löschen“ oder einen Berg aus Strohballen erklimmen. Jeder hatte Spaß, auch wenn das Wetter etwas zu wünschen übrig ließ und die Sonnenblumen für die Helfer das einzig wirklich Sonnige an diesem Tag waren. 

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des Isi-Trecs. 17,7 km war die Strecke in diesem Jahr lang. 9 Teilnehmerinnen und 3 Teilnehmer(!) suchten sich, aufgeteilt in 5 Reitergruppen, ihren Weg durch die wunderschöne Landschaft des Naturparks Dahme – Heideseen rund um Gut Birkholz. Der jüngste Teilnehmer, er war erst 9 Jahre alt, ritt übrigens nicht, sondern fuhr sein Shetty zusammen mit 2 reitenden Familienmitgliedern und dem nebenher joggenden Vater durch den Wald. Als kleine Zusatzaufgabe musste jede Gruppe ein „Pferd“ aus dem Wald mitbringen. Die Ergebnisse aus Knochen, Stein, Holz, Federn und Pferdehaar waren wirklich sehr kreativ. 

Dass hier ganz am Schluss dieses Berichts nicht die Sieger geehrt werden, hat seinen Grund. So ein Hestadagar soll in erster Linie Spaß machen, nach dem Motto: „dabei sein ist alles“. Den Richterinnen Natalie Müller und Viktoria Große danken wir natürlich trotzdem für ihren Einsatz. So ein objektives Feed-Back ist schließlich wichtig für die reiterliche Weiterentwicklung.

Wir danken ganz besonders Janina, Sabine und dem Birkholz Team, ohne die dieses Wochenende nicht hätte stattfinden können, allen voran Carola von der Meldestelle. Ebenfalls danken wir dem unermüdlichen BIF-Helferteam Anna, Clara, Johanna, Birte, Eveline, Mette, Stine, Dorothee und Deike, Frau vom Isi-Trec. Liebe Birkholzer, es war toll bei euch. Wir freuen uns schon auf unseren gemeinsamen Hestadagar im nächsten Jahr.

Text: Dorothee (BiF)

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