Der dritte Tag der Weltmeisterschaften startete rasant auf der Passbahn bevor die Zuchttalente in ihre zweiten Läufe starteten.
Bei noch angenehmen Temperaturen standen die ersten beiden Läufe der P1 auf dem Programm. Die Reiter*innen flogen im Doppelpack über die 250 Meter. Für Team Germany ging Alexander Fedorov mit Hrólfur frá Hafnarfirði bei den Erwachsenen und Lilli Schneider mit Sproti vom Mönchhof bei den Young Ridern an den Start. Alexander und Hrólfur hatten leider zwei ungültige Läufe und greifen in den beiden letzten Läufen nochmal an. Lilli konnte zwei schnelle Läufe zeigen und liegt mit 22,94 Sekunden auf dem dritten Rang der YR. Wir drücken beiden die Daumen für die noch kommenden dritten und vierten Läufe.
Im Anschluss glänzten die 5- und 6-jährigen Zuchtpferde auf der Passbahn und zeigten ihre Gangqualitäten.
Táta vom Kronshof, vorgestellt von Frauke Schenzel, konnte sich im zweiten Lauf auf eine Wertung von 8.31 verbessern du landete damit auf dem zweiten Rang der 5-jährigen Stuten hinter Óskastund frá Steinnesi und ihrem Reiter Árni Björn Pálsson.
Bei den 5-jährigen Hengsten rangiert sich Þórður Þorgeirsson mit Svarthöfði vom Bockholts-Hoff (8.04) auf dem vierten Rang ein. Siegerhengst wurde Sörli frá Lyngási mit Agnar Þór Magnússon.
Jolly Schrenk und Flóka vom Sonnenhof konnten sich ebenfalls im zweiten Durchgang nochmal verbessern und erhöhten die Reiteigenschaftsnote auf 8.51. Damit sichern sich die beiden den Weltmeistertitel der 6-jährigen Zuchtstuten. Herzlichen Glückwunsch zu diesem herausragenden Erfolg!
Bei den 6-jährigen Hengsten holte sich Drangur frá Ketilsstöðum, vorgestellt von Viðar Ingólfsson, den Titel mit einer Wertung von 8.58.
Zwischen den Prüfungen sorgte das gute Wetter und das große Shoppingangebot für reges Treiben auf der Verkaufsmeile. Zusätzlich lockt das Symposium interessierte Zuschauer zu spannenden Vorträgen ein. In unterhaltsamen Live-Talks sprechen hier Experten über aktuelle Themen rund ums Pferd.
Im Anschluss an die Zuchtprüfungen richtete sich der Blick wieder auf die Ovalbahn. Hier stand der Vorentscheid des Fünfgangpreises auf dem Programm. Gleich als erste Reiterin zeigte Lena Maxheimer zusammen mit Abel fra Nordal eine hervorragende Performance und brachte das Publikum und vor allem die deutschen Fans zum Jubeln. Bis zum Ende hielt sie den ersten Rang und zieht mit 7.40 als Führende ins A-Finale. Neben ihr konnte auch Frauke Schenzel mit Óðinn vom Habichtswald überzeugen (7.20) und setze sich an vierte Stelle und zog ebenfalls ins A-Finale der Erwachsenen ein. Neben den beiden deutschen Reiterinnen konnten sich Elvar Þormarsson, Pierre Sandsten-Hoyos und Glódís Rún Sigurðardóttir für Sonntag qualifizieren.
Bei den Young Ridern startete Finja Polenz mit Nótt vom Kronshof. Die Beiden hatten leider etwas im Pech im Pass und konnten sich nicht für das A-Finale qualifizieren, präsentierten aber dennoch einen super Ritt.
Parallel zum Fünfgangpreis fand am Eques Stand ein Get Together mit der IPZV Equipe und den Sponsoren des Bundesverbandes statt. Präsidentin Olivia von der Dellen bedankte sich bei allen Teilnehmern und allen Sponsoren für die gute Zusammenarbeit. Es ist immer wieder wertvoll mit den Unterstützern des IPZV zusammenzukommen und sich auszutauschen.
Wir freuen uns auf einen spannenden vierten Tag in Birmenstorf und drücken allen Teilnehmern die Daumen und freuen uns auf harmonische Ritte.