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19. August 2026 | VERBAND, SPORT

Fair zum Pferd - Ein Projekt im Turniersport für Kinder und Jugendliche des hessischen Ortsvereins Islandpferdefreunde Söhre-Kaufunger Wald e.V.

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© Neddens-Tierfoto

Während der Mitteleuropäischen Meisterschaft für Islandpferde im hessischen Kaufungen, kurz MEM, hat eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen, die sich innerhalb des Vereins über einen Schreibwettbewerb zum Thema beworben hatten, eine junge Reiterin aus der Schweiz für ihren fairen und harmonischen Umgang mit dem Pferd mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet. Dieser Preis wurde von den Persönlichen Mitgliedern der FN gestiftet.

Das Projekt „Fair geht vor“ der Persönlichen Mitglieder der FN, kurz PM, wurde öffentlich und bundesweit ausgeschrieben. Der ortsansässige Islandpferdeverein Islandpferdefreunde Söhre-Kaufunger Wald e.V. hatte sich, initiiert von Jugendwartin Carina Wagner, für das Projekt beworben und den Zuschlag erhalten. Damit die junge Jury objektiv, wertfrei und ohne persönliche Beziehungen über die Vergabe des Ehrenpreises entscheiden konnte, wurde die MEM, die vom 06. bis 09. August auf dem Gestüt Ellenbach stattfand, ausgewählt. Dort traten über 200 Starter aus über zehn Nationen an, wobei der Fokus auf die „Young Rider“, also Reiter zwischen 16 und 21 Jahren, gelegt werden sollte. Somit galt es, aus circa 40 Startern einen besonders fairen und harmonischen Reiter auszuwählen, dem das Wohl seines Pferdes auch am Rande des Turnierplatzes überdurchschnittlich am Herzen liegt.

Im Projekt wurde Wert darauf gelegt, ausschließlich die besonders positiven Aspekte im Umgang mit dem Partner Pferd hervorzuheben. Die Jugendlichen erhielten dank der Unterstützung und Begleitung von IPZV Sportrichterin A Vanessa Greitemeier

einen intensiven Einblick in den Turnieralltag, die Vor- und Nachbereitung der einzelnen Pferd-Reiter-Kombinationen auf dem Paddock- und Abreiteplatz, sowie in das Prüfungsreiten und die Notenvergabe im Islandpferdesport. Dieser Punkt war auch für die Differenzierung im Prüfungsreiten wichtig, damit die Jugendlichen auch hier objektiv entscheiden konnten, ob die Vorstellung fair und harmonisch gewesen ist. Die Jury bewies ein feines Gespür dafür, ob das Pferd während der Prüfung und in dessen Vorbereitung Freude in der Mitarbeit gezeigt hat und erkannte sicher, ob ein Reiter in die engere Auswahl bezogen werden sollte oder nicht. Dabei wurde von den Kindern und Jugendlichen auf jedes Detail geachtet.

Nachdem alle teilnehmenden jungen Reiter an allen Turniertagen auf dem Abreiteplatz, dem Paddockplatz, in den Boxenzelten und auch während der Prüfung besonders von der Jury beobachtet worden sind, wurden drei Reiter in die engere Auswahl genommen. Die entscheidenden Punkte konnte sich Lena Gut aus der Schweiz sichern, vor Gloria Koller aus Deutschland und Lina-Marie Neuber, ebenfalls aus der Schweiz