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13. Juni 2026 | VERBAND, JUGEND

DJIM 2026: Der Eichenhof ist bereitet für den Finalsonntag

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© Neddens-Tierfoto

Der Samstag auf der DJIM 2026 stand ganz im Zeichen der B-Finals und damit der Frage, wer sich die letzten begehrten Startplätze für die A-Finals am Sonntag sichern würde. Entsprechend hoch war die Anspannung auf dem Eichenhof in St. Peter-Ording. Auf den Tribünen wurde mitgefiebert, die Landesverbände unterstützten ihre Reiterinnen und Reiter lautstark und überall auf dem Gelände war zu spüren, dass die Meisterschaft in ihre entscheidende Phase geht.

Neben den B-Finals gehörte der Tag auch der Dressurkür, der anspruchsvollsten Dressurdisziplin der DJIM. Hier waren Präzision, Harmonie und Ausdruck gleichermaßen gefragt. Bei den Jugendlichen setzte Maxi Kiara Knop mit Hausti von Hofstatt mit einer Wertnote von 6,91 ein deutliches Ausrufezeichen und gewann die Prüfung vor Lona Perzborn mit Feykir frá Syðri-Gegnishólum. In der Juniorenklasse sicherte sich Annie Rittershaus mit Kolbrá vom Barenstein den Sieg. Mit ihrer Wertung von 6,85 Punkten verwies sie Emily Bömelburg und Wiebke Holthoff auf die weiteren Podiumsplätze.

Auf der Ovalbahn ging es derweil um die letzten Chancen auf einen Platz in den A-Finals. Besonders eng wurde es im B-Finale der T2 Jugend. Elfa Ósk Eggertsson mit Stáli vom Lótushof setzte sich mit 6,50 Punkten durch und sicherte sich damit den Einzug in das A-Finale. Dahinter teilten sich Marlin Veith und Lena Bachmann mit identischer Wertung von 6,29 Punkten Rang zwei.

Eine besondere Geschichte schrieb Carla Westerwalbesloh mit Dökkvi fra Tøpholm. Nachdem sie sich erst am Freitagabend über das C-Finale für das B-Finale qualifiziert hatte, nutzte sie ihre Chance konsequent und gewann auch das B-Finale der V2 Jugend. Damit gelang ihr innerhalb von zwei Tagen der Weg vom C-Finale bis in das A-Finale. Bei den Junioren setzte sich in derselben Prüfung Helena Zengel mit Garpur von der Igelsburg an die Spitze und löste ebenfalls das letzte Ticket für Sonntag.

Auch in den weiteren B-Finals wurden die letzten Startplätze vergeben. Finja Polenz mit Nótt vom Kronshof überzeugte in der T2 der Junioren mit einer starken 7,00 und sicherte sich den Sieg vor Amrei Kröger. Im Viergangpreis der Junioren zog Jule Fülles mit Múli frá Bergi ins A-Finale ein, während sich Runar Schuny mit Ásta frá Nýttland in der T3 Jugend durchsetzte. Im Fünfgang der Junioren behauptete sich Emma Brust mit Þrá von Borbeck knapp vor Samuel Warschawski mit Mjöður frá Hofi á Höfðaströnd, was einmal mehr zeigte, wie eng die Leistungsdichte in diesem Jahr ist.

Auch abseits der Ovalbahn herrschte reger Betrieb. Die IPZV-Rallye lockte erneut zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf das Gelände und bot eine willkommene Abwechslung zwischen den Prüfungen. Gleichzeitig sorgten die vielen Landesverbände mit ihren Fahnen, Teams und Unterstützern für die besondere Atmosphäre, die eine DJIM ausmacht.

Der Blick richtet sich nun auf den Abend, an dem noch die Entscheidungen im Speedpass sowie im Fünfgang der Jugend ausstehen. Anschließend wartet mit dem Länderwettbewerb einer der traditionsreichsten Programmpunkte der DJIM. Kreativität, Teamgeist und eine gute Portion Humor sind dabei wie jedes Jahr garantiert.

Mit den letzten vergebenen Finaltickets ist die Bühne nun bereitet: Am Sonntag wartet der große Finaltag der DJIM 2026. Dann entscheidet sich, wer sich in St. Peter-Ording die Meistertitel sichern kann.

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