Süddeutsche Hengstparade – ein Publikumsmagnet

14.03.17 von Swantje Renken

Gastgeber Frank Heim mit Vilmundur frá Feti

Mehrere Hundert Zuschauer nutzen am Sonntag (12.03.2017)die Gelegenheit zu Inspiration und Information aus 1. Hand. Sie wurden bei sonnigem Wetter und bester Verpflegung  mit einem spannenden Showprogramm und tollen Bildern belohnt.

Der in der Nähe von Karlsruhe gelegene Vorsenzhof von Familie Heim bewährte sich ein weiteres Mal als Top-Adresse für Zuchtveranstaltungen. Dank ausführlicher Beschreibung der gezeigten Pferde in Programm und Livekommentaren erhielten die Zuschauer interessante Details und nützliche Einblicke als Entscheidungshilfe in züchterische Fragen aber auch zum Islandpferd im Allgemeinen.

Gerne nahmen Interessierte die Gelegenheit wahr, sich bei den Gestütsleitern über allerlei Fragen zu Zucht und Bedeckung zu informieren.  Andere nutzten das Angebot, die vorgestellten Verkaufspferde gleich an Ort und Stelle probezureiten.

Auf der Ovalbahn präsentierten v. a. die Gestüte Vorsenzhof und Pfaffenbuck fast 30 Verkaufspferde sowieihre Deckhengste in spektakulären Einzelritten aber auch im Duett mit gerittenen Nachkommen.

Vielversprechende junge Hengste wechselten sich mit bereits hochgeprüften Spitzenpferden ab.  So wurde der amtierende Vizeweltmeister der 6-Jährigen, Svaðifrá Hólum,mit Spannung erwartet, der am Vorsenzhof erstmals einem größeren Publikum in Deutschland vorgestellt worden ist und die deutsche Zucht sicherlich bereichern wird.

Gastgeber Frank Heim (Foto) begeisterte mit dem ehemaligen Landsmót-Sieger Vilmundurfrá Feti ebenso in allen 5 Gängen, darunter dem spektakulären Tölt mit und ohne Zügel.  Besonders interessant war es, die talentierte 6-jährige Tochter dieses starken Hengstes, Brákfrá Miðsitju, gleichzeitig auf der Bahn zu erleben.

Als weiteres Duo begeisterten die Windfarbhengste Stormurfrá Grund 2 und Sohn Glymur vom Vorsenzhofbespielweise mit ihren Passläufen.

Ein schönes Schlussbild der Hangstparade bildete Þröstur vom Pfaffenbuck II gemeinsam mit seinem berühmten Vater Þrótturfrá Hvalnesi, welcher sich trotz seiner 19 Jahre sprudelnd und locker präsentierte.Þrótturhat in den letzten Jahren mit seinen   zahlreichen  deutsch gezogenen Nachkommen die Islandpferdezucht in Deutschland maßgeblich mitgeprägt.

Es wird interessant sein, den ein oder anderen Nachkommen der gezeigten Hengste auf einer der folgenden FIZOs, den Jungpferdeprüfungen oder im Herbst bei den Fohlenprüfungen zu sehen.

 

Text: Inge Wirth

Fotografin: Magdalena Wirth

 

 

Zurück