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Die neue DJIM, Tag 2: Es klart auf!

01.06.19
von IPZV e.V.

Die für einige wahrscheinlich ohnehin viel zu kurze Zeit zwischen Ende der Disco und der ersten Prüfung wurde durch einen ergiebigen Regenschauer aufgelockert. Bis auf etwas Feinregen in der zweiten Prüfung war es das aber auch. Die tief hängenden Wolken gewannen im Tagesverlauf mehr und mehr Bodenabstand und seit Mittag sorgen die aufgelockerte Wolkendecke und die Sonne für langsam steigende Temperaturen.

Die Ovalbahn gehörte an diesem Tag den Töltprüfungen: T4, T3, T2 und T1 der Jugendlichen und Junioren, dazu eine T7 für die Kinderklasse L. Hier wurde das Konzept der "neuen" DJIM sehr deutlich. Die Starterfelder lagen bei T3 und T4 bei rund 20 bis maximal 30 Teilnehmern, in der K.L.T7 hatten wir 14 Meldungen. Damit gab es kurze, kompakte Blöcke, was den Tag für das Publikum attraktiver machte, zumal alle Prüfungen anspruchsvoll waren. Die Materialschlachten mit T7 bis zum Abwinken sind Geschichte, ein Umstand, der sicher auch von Richtern sehr begrüßt wird. Und noch ein großer Vorteil: durch die kompakteren Startfelder lässt sich die DJIM insgesamt viel klarer strukturieren: gestern war der Tag der Vorentscheidungen im Viergang- und Fünfgangpreis, heute standen die Töltprüfungen im Vordergrund, morgen stehen neben F2 und V2 die B-Finals auf dem Programm und am Sonntag die A-Finals. Auch das war erklärtes Ziel des neuen Konzepts für die DJIM.

Und so wie gestern die Gehorsamsprüfungen das Geschehen auf dem Platz bestimmten, waren es heute die Trailprüfungen in allen drei Altersklassen. Erfreulich waren hier die Starterfelder mit 9 in der Kinderklasse, 24 bei den Jugendlichen und 17 bei den Junioren. Der Trail hatte lange das Image einer Spaßprüfung für alle, die für Tölt und Viergang zu doof sind (Pferd und Reiter!), was falscher kaum sein kann. In keiner anderen Prüfung kann so präzise von den Richtern beurteilt werden, wie gut die Pferd/Reiter-Kombination miteinander harmoniert, und wie gezielt die verschiedenen Hilfen eingesetzt werden. Daher ist der Trail auf jeder DJIM, auch der "neuen", eine feste Größe.

Und dann war da noch der Geländeritt. Gestern haben sich die Betreuer die Strecke angesehen, und sofort haben wir überlegt, wie wir unsere Pässe manipulieren können, um noch nachmelden zu können. Ein traumhaft schönes Gelände mit ebensolchen Wegen, auf denen sich wunderbar alles reiten lässt, was schnell ist. Folglich war auch die Gesamtstrecke als Zeitstrecke Start-Ziel ausgelegt. Nur direkt am Start musste vorsichtig ein Weg durchs Unterholz gesucht werden und – wir standen fassungslos davor – ein STEILHANG überwunden werden. Ein STEILHANG!!! In NÖPKE!!! Da, wo das Wort "flach" eher eine Untertreibung ist. Wir sind bis heute nicht sicher, ob Kóki den nicht von irgendwo her hat einfliegen lassen. Zuzutrauen wär's ihm.

Der Tag ist noch nicht vorbei. Gleich starten auf der Passbahn die ersten beiden Läufe in der P1 und P3, danach erwartet uns noch der Länderwettbewerb unter dem Motto "DsdS", was nach dem lukullischen Ländervergleich gestern nun einen akustischen folgen lässt.

Text: Stefan Halle

Fotos: Krijn Buijtelaar

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